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Portugal: Winde und Dürre erschweren den Kampf gegen den Großbrand in Zentralportugal

Großbrand Zentralportugal

Portugal
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Windböen, Hitze und Dürre erschweren die Löscharbeiten am Sonntagabend.  Die Region Zentralportugal, 200 km südlich von Lissabon steht in Flammen.

Schon im Jahr 2017 wütete das Feuer  an diesen Ort, wo hundert Menschen von den Flammen getötet wurden.  Die heftigen Winde und hohe Temperaturen entfachen immer wieder die Flammen, wo die Feuerwehrleute schon hofften sie eingegrenzt zu haben.

Die Flammen standen in der Nähe von isolierten Häusern in den Dörfern nahe der Stadt Maçao (7.000 Einwohner), wo die Einwohner hoffnungslos versuchen die Flammen mit Wassereimern und Schläuchen von den Häusern fernzuhalten.

Der Katastrophenschutz verschärfte die Einsätze und um 17:00 Uhr (16:00 GMT) wurden fast 1.700 Feuerwehrmänner, 480 Fahrzeuge und 23 Flugzeuge und Hubschrauber  gegen das Feuer eingesetzt, 1.000 mehr als am Vorabend.

Auf Ersuchen Portugals erstellen die Copernicus-Satelliten der Europäischen Union "Satellitenkarten von Waldbränden in der Region Castelo Branco" und stellen sie zu Verfügung.

Bei den Bränden wurden laut einem Bericht des Innenministeriums 20 Menschen in der Region verletzt (acht Feuerwehrleute und 12 Zivilisten). Ein schwerverletzter Zivilist wurde mit einem Hubschrauber nach Lissabon, 200 km südlich, evakuiert.

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